|
|
 |
Mittwoch, 4. Januar 2012 - 12:17 Uhr
2100 Päckli verschenkt

Tagblatt Online, 04. Januar 2012 07:09:00
2100 Päckli verschenkt Ein Päckli zu Weihnachten erhielten Kinder in Rumänien und in der Ukraine vom Verein «Hoffnung für Kinder in Not». (Bild: pd)
REGION RORSCHACH. Der Verein «Hoffnung für Kinder in Not» hat in Rumänien und in der Ukraine Weihnachtspäckli an Kinder und Familien verteilt. Astrid Eisenring überzeugte sich vor Ort vom Gelingen der Aktion. LEA MÜLLER
Die erschreckenden Bilder lassen die Rorschacherbergerin Astrid Eisenring nicht mehr los: Hütten, wo auf zwölf Quadratmetern zehn Personen Platz finden müssen. Familien ohne Zugang zu fliessendem Wasser. In rumänischen Roma-Dörfern besuchte sie bedürftige Familien. «Manche Menschen leben wie im Mittelalter», erzählt sie. «Für mich ist klar, dass unser Verein helfen muss.»
Lebensmittel verteilt Eine erste Hilfsaktion konnte der Verein «Hoffnung für Kinder in Not» schon in den Tagen vor Weihnachten umsetzen. In den Dörfern verteilte Astrid Eisenring Lebensmittel-Pakete an die Roma-Familien. In Zusammenarbeit mit Humanitas- und Caritas-Stellen konnte sie solche Lebensmittelvorräte auch Senioren und kinderreichen Familien überreichen.
Doch der eigentliche Grund für Astrid Eisenrings Reise nach Rumänien war ihre Weihnachtspäckli-Aktion. Wochenlang hatte sie mit etwa 25 freiwilligen Helferinnen und Helfern Geschenk um Geschenk verpackt. Vor Weihnachten verliessen zwei Lastwagen mit insgesamt 2100 Weihnachtspäckli die Schweiz in Richtung Rumänien und Ukraine. «Ich bin sehr zufrieden mit der diesjährigen Sammelaktion», sagt Astrid Eisenring.
Die meisten Kleider, Plüschtiere und Spielsachen stammen aus Rorschach, Rorschacherberg, Goldach und Staad. Der Verein arbeitet ausserdem mit einer Gruppe von Frauen aus dem Wallis zusammen, die ebenfalls viele Päckli beisteuerte. Astrid Eisenring wollte sich vor Ort persönlich davon überzeugen, dass die Geschenke bedürftigen Kindern und Familien überreicht werden. Eine Woche lang reiste sie in Rumänien umher, besuchte Tagesstätten, Seniorenheime, Waisenhäuser und Invalidenheime. «Die Freude der Beschenkten war gross», erzählt sie strahlend.
75 Tonnen Hilfsgüter gesammelt Der Verein «Hoffnung für Kinder in Not» hat im Jahr 2011 insgesamt 75 Tonnen Hilfsgüter nach Osteuropa geschickt. Eine Zahl, die Astrid Eisenring in diesem Jahr wieder erreichen will. Die Weihnachtspäckli-Aktion werde sicher wieder durchgeführt. An Ostern sei ausserdem eine Lebensmittelpaket-Aktion geplant. «Als längerfristiges Ziel möchten wir eine Tagesstätte in Rumänien aufbauen», verrät die Vereinspräsidentin. Zuerst stehe aber ein wichtigeres Projekt an: Der Verein will in Roma-Dörfern Brunnen bauen. Ein ähnliches Projekt unterstützt er bereits in Brasilien mit dem Bau von Wasserzisternen.
«Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr wieder drei bis vier Sammlungen von Hilfsgütern durchführen können», sagt Astrid Eisenring. Der Verein hat aber mit einem altbekannten Problem zu kämpfen: Es fehlt ein geeigneter Lagerraum. Im Gebäude der alten Post Rorschach-Ost besteht laut Astrid Eisenring seit Anfang Jahr keine Möglichkeit mehr. Die Suche gehe von vorne los. Doch die Rorschacherbergerin ist zuversichtlich: «Wir finden bestimmt einen passenden Raum. Da mache ich mir keine Sorgen.»
Dienstag, 3. Januar 2012 - 16:09 Uhr
Dezember 2011 in Rumänien

Die zwei Sattelschlepper, beladen mit über 2'100 Weihnachtspaketen, Kleidern, Schuhen, Bettwäsche, etc. sind ohne Schwierigkeiten in der Ukraine und in Rumänien angekommen. Die Reise nach Rumänien war sehr eindrücklich. Es ist wirklich unvorstellbar, dass nur 1.200 km von uns entfernt noch eine solche Armut und ein Elend wie im Mittelalter herrscht. Im Dorf Milova (50 % sind Romas) haben wir 70 Lebensmittelpakete an ärmste Familien und Senioren verteilt. In den armseligen Hütten gibt es kein fliessend Wasser, keine Toiletten. Oft wohnen auf 10–15 m2 bis 10 Personen, Familien mit vielen Kindern. Die Grundnahrungsmittel (in Rumänien gekauft) mit einem Paket Kaffee und Schokolade, haben überall grosse Freude bereitet. Im Dorf Tirol und in Lipova fanden Weihnachtsfeiern für Senioren statt. Freiwillige Jugendliche haben Weihnachtspakete und Lebensmittel an behinderte Senioren zu Hause verteilt. Mit einer Pension von nur EUR 60 -70.— kann man kaum überleben. Die Besuche in 2 Tagesstätten mit vielen Roma-Kindern, einem Invaliden-Kinderheim und einer Schulklasse waren sehr beeindruckend. Die liebevolle Betreuung und Förderung ist wirklich Hoffnung für die Kinder. Es geschieht schon viel, aber es bleibt doch noch viel zu tun. Insgesamt durften wir auch Dank Ihrer Hilfe über 2.100 Weihnachtspakete und 250 Lebensmittelpakete in Rumänien (in über 10 Dörfern, Ortschaften) und der Ukraine (Ternopol und Umgebung) verteilen. Die Freude der Kinder ist unbeschreiblich und für viele ist es ein Trost zu wissen, dass es Menschen im Westen gibt, die an sie denken. Viele haben mich gebeten allen zu danken, die diese Hilfen ermöglichen. Danke allen, die mitgeholfen haben, die Sach- und Geldspenden, die liebevoll gestrickten Mützen, Schals, Pullis, Socken oder die grosse Hilfe beim Einpacken der Geschenke.
Mittwoch, 19. Oktober 2011 - 18:52 Uhr
Weihnachtspaket - Aktion in der alten Rorschach-Ost Post

Tagblatt Online, 19. Oktober 2011 16:03:18
Weihnachten in der alten Post Seit acht Jahren schnüren Astrid Eisenring und ihre Helfer Weihnachtspakete für Kinder in Osteuropa. In diesem Jahr tun sie dies erstmals im Gebäude der alten Post Rorschach-Ost. Bis zum 20. November nehmen sie noch Geschenke entgegen. DAMIAN ZELLWEGER
RORSCHACH. Die Räume der ehemaligen Post Rorschach-Ost sind vollgestopft mit Kleidern, Kartons und Geschenkpapier. Selbst in den hintersten Winkeln stapeln sich Strickmützen, Hosen und Teddybären. Nachdem die Räume lange leer standen und ein Mieter gesucht wurde, kommt jetzt wieder Leben ins Gebäude. Astrid Eisenring, Gründerin des Vereins «Hoffnung für Kinder in Not», und ihre Helferinnen und Helfer haben sich vorläufig in den Räumen niedergelassen.
Noch bis Ende Jahr «Lange haben wir nach einem geeigneten Lagerraum gesucht», sagt Astrid Eisenring. (Tagblatt vom 20. September 2011). «Dieser Ort übertrifft alles Bisherige um ein Vielfaches.» Die Heizung sei super, eine Toilette vorhanden und es gebe genügend Parkplätze in der Nähe. «Ausserdem wurden uns die Räume von der Eisenbahner Genossenschaft vorläufig gratis zur Verfügung gestellt.» Noch bis Ende Jahr gelte dieses Angebot, danach wolle sie weitersehen.
Der verschwundene Jupe Seit Anfang Woche verpacken Astrid Eisenring und fast 20 freiwillige Helfer Geschenk um Geschenk. «Jedes Paket enthält warme Kleider, ein Plüschtier und eine Schokolade.» Insgesamt sollen bis zu 2000 Pakete geschnürt werden. Noch steht den Helfern viel Arbeit bevor. «Wir werden täglich hier sein und alles sortieren und verpacken.» Und dies in einer erstaunlichen Gründlichkeit und Schnelligkeit. Manchmal fast zu schnell: «Eine Helferin hat einmal für das <Päcklen> die Kleider gewechselt», erinnert sich Eisenring. «Ihren Jupe fand sie erst nach langem Suchen wieder, fixfertig eingepackt in einer Schachtel.»
Geschenke nach Rumänien Die Kleider, Spielsachen und Puppen gesammelt hat der Verein «Hoffnung für Kinder in Not» das ganze Jahr hindurch. «Wir organisieren immer wieder Sammeltage, an denen wir guterhaltene Sachen entgegennehmen.» Ausserdem könne man noch bis zum 20. November Geschenke vorbeibringen. Die Weihnachtspakete gehen dieses Jahr nach Rumänien. Astrid Eisenring wird bei der Verteilung dabei sein. «Es ist wunderschön, die Freude auf den Gesichtern der Kinder zu sehen.»
Annahme: Montag, 9 bis 12 Uhr und Mittwoch, 14 bis 17 Uhr Promenadenstrasse 25, Rorschach Telefon 076 225 03 60 www.osteuropa-hilfe.ch
Samstag, 28. Mai 2011 - 10:48 Uhr
Säuberungsaktion im Magura - Quartier / Bocsa in Rumänien

Bericht der Verantwortlichen mit dem wir diese Aktion anlässlich unseres Besuches besprachen und finanzieren: Diese Woche haben wir die Aktion "Petflasche Sammlung" organisiert. Unsere Freiwilligengruppe hat mir geholfen. Mit 20 Plastiksäcken, Einweg-Handschuhen und Begeisterung sind wir ins Magura-Viertel gefahren.Dort erwarteten uns schon ca 10 Kinder,einige Minuten später sind noch 10 dazugekommen, dann noch Andere und wollten teilnehmen.Schnell sind alle im Bach gelandet und haben eifrig angefangen Plastikflaschen zu sammeln. Ein Auto von der Gemeinde hat alle Säcke zu einer Mühldeponie transportiert.
Anmelden
|
 |